Gesamtschule Leverkusen-Schlebusch
Mit Bienen in die Zukunft

 

 

 

02.03.2018 

Imkern in der Schule 

Fachtagung der NUA in Recklinghausen

 

 

 

 

 

Seit Jahren steigt bei Pädagogen der Wunsch, Bienenvölker auch auf dem eigenen Schulgelände zu halten. 

Aus diesem Grund veranstaltete die NUA erstmalig für NRW und mit sehr großem Erfolg eine Fachtagung,

die sich dem Thema „Imkern in der Schule“ widmete.     

 

Mit seinem Impulsreferat „Wege zum Aufbau nachhaltiger Schulimkereien“ hob Reinhold Glüsenkamp besonders hervor, dass sich in Abhängigkeit  des jeweiligen Praxiswissens der Beteiligten verschiedene Wege für  einen Start anbieten können. Als  Lehrer und Imker stellte er vier verschiedene Modelle vor, die sich in Leverkusen an der Gesamtschule  Schlebusch und auf dem NaturGut Ophoven im Verlaufe von mehr als 25 Jahren bestens bewährt haben. Eine nachhaltige Bienenhaltung und eine pädagogische Nutzung im Sinne von BNE sollte auf jeden Fall von Beginn an in das Gesamtkonzept integriert werden.  An der kleinen Leverkusener Schulimkerei vollzieht sich dies in zunehmender Weise durch die Anbindung an das Weltdekadeprojekt „Mit Bienen in die Zukunft“.

  

Nach fünf Vorträgen gab es am Nachmittag für alle Tagungsteilnehmer die Gelegenheit zum Meinungsaustausch. Stark beeindruckt waren viele Interessenten davon, zu erfahren, dass sich ein komplettes Bienenvolk samt Königin für mehrere Monate auf einfachste Weise in einem mit Glasscheiben versehenen mobilen Beobachtungskasten unterbringen lässt. Als optimale Startvariante kann es für unerfahrene Lehrerinnen und Lehrer bestens empfohlen werden. Hierzu wird das NaturGut Ophoven in  Leverkusen am 20. September 2018 eine zweistündige Einführungsveranstaltung anbieten. 

 

Großes Interesse zeigten die Teilnehmer auch an der Unterbringung von Bienenvölkern in sogenannten „Top Bar Hives“. Die zweijährige Erprobung auf dem NaturGut in Leverkusen machte schnell deutlich, dass sich diese alternative Bienenbeute sehr gut eignet, um Bienen artgerecht zu halten. Obendrein eröffnen sie auch noch ungeahnte Effeklte im Hinblick einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Voraussetzung für den Start mit Top Bar Hives sollte aber auf jeden Fall ein gutes imkerliches Praxiswissen sein.

 

 

              Klick: Video der Schulimkerei

 

 


 

 

 

 

 

20.11.2017

In Afrika mit weiteren Bienenkästen auf Erfolgskurs

Besuch unseres Koordinators

 

 

Bereits 2014 haben wir gemeinsam mit dem Verein Horizontes in Afrika damit begonnen, sechs Frauen in der Haltung von Bienen ausbilden zu lassen. Jede Frau startete zunächst mit zwei einfach gebauten und für die Entwicklungshilfe bewährten Bienenkästen, sogenannten „Top Bar Hives“.

 

Bereits kurz nachdem die Kästen aufgestellt waren, zogen auch schon die ersten wilden Schwärme ein. Es bestätigte sich unsere Hoffnung, dass die örtlichen Rahmenbedingen beste Voraussetzungen bieten, um die Ausbildung der Frauen fortzusetzen. 2016 ging die Hilfsinitiative so mit einer weiteren Finanzierung in eine zweite Phase.  Würde sich unser Wunsch erfüllen, dass es auch zukünftig weiter vorangeht, damit die Frauen mit ihren Bienen auch Geld verdienen können, um so die wirtschaftliche Not ihrer Familien zu lindern?

 

Mit Spannung erwarteten wir ein Jahr später die Berichte unseres afrikanischen Koordinators. Und es sollte noch besser kommen als erwartet: Mit Fotos und Videos führte Alfred Ouoba zunächst an einem Sonntag den Erwachsenen und einen Tag später den Kindern in der Schule die erfolgreiche Arbeit des Bienenprojekts vor Augen. Großes Staunen ging durch die Runden als er verkündete, dass es dem Imker Jontan Gayere gemeinsam mit den 6 Frauen gelungen sei, im vergangenen Jahr 2017 aus allen Bienenvölkern mehr als 300kg honiggefüllte Wabenstücke zu ernten. Mit dem durch den Imker organisierten Verkauf an einen Zwischenhändler konnten die Frauen so ihren ersten finanziellen Gewinn erwirtschaften. Der Koordinator berichtete weiter, dass der Gewinn zwar im Vergleich zu Deutschland sehr gering erscheint, doch dabei dürfe man nicht vergessen, dass der Wert des Geldes in Burkina Faso ein anderer sei. Wenn eine Frau für einen Kilo Honig nicht viel mehr als einen Euro dafür bekomme, dann könne sie davon aber immerhin 10 Baguettes kaufen! Außerdem müsse bedacht werden, dass nicht fertiger Honig, sondern Wabenstücke verkauft werden.

 

Und wie soll es nun weitergehen? Angesichts dieser positiven Ereignisse gab es von Seiten des Bienenprojekts und des Vereins Horizontes den klaren Entschluss, auf alle wesentlichen Wünsche des Ausbildungsimkers und Koordinators einzugehen: Auch 2018 wird das Bienenprojekt in Burkina Faso weiterfinanziert. Zusätzlich zu den Kosten für die Ausbildung und Dokumentation werden außerdem noch Mittel bereitgestellt, damit jede Frau zukünftig mit 4 Bienenkästen noch mehr Honig verkaufen kann. 

               Klick: Video zum Beginn unserer Afrikahilfe

 

 


 

 

20.11.2017

Geschenke stärken die Freundschaft

Besuch unseres Koordinators

 

 

Auch in diesem Jahr besuchte uns der afrikanische Koordinator Alfred Ouoba an unserer Schule. Zunächst standen die wichtigen Gespräche mit Vertretern des Vereins Horizontes und des Bienenprojekts auf dem Programm. Erwartungsgemäß und wie in den Vorjahren wurde schnell eine positive Bilanz gezogen. Einig waren sich alle, dass die imkerlichen Ausbildungen der afrikanischen Frauen weiter gestärkt werden müssen. Auch für das kommende Jahr sollen deshalb alle nötigen Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Ebenso obligatorisch wie die fachlichen und organisatorischen Absprachen zu den Hilfsprojekten waren aber auch die Besuche des Koordinators in allen Klassen des sechsten Jahrgangs. Wie gewohnt bereitete es allen Schülerinnen und Schülern große Freude gemeinsam mit Alfred Ouoba zu trommeln. Mit seiner netten und schülerzugewandten Art gewann er schnell das Interesse aller Kinder. Aufmerksam verfolgen sie seinen deutschsprachigen Berichten und waren schwer beeindruckt zu hören, wie die GLS mit ihrer Hilfe die Not der Kinder und Frauen in seinem Heimatland lindert. Einen Extratermin gab es auch noch für die Teilnehmer des Bienenprojekts. 

Im Weltcafe gestaltete sich schließlich am Ende des Schultages noch ein allerletzter Höhepunkt. Im Namen des Bürgermeisters von Fada überreichte Alfred Ouoba feierlich eine handgefertigte Decke an die Vereinsvorsitzenden von Horizontes. Im Gegenzug verschenkte Denis symbolisch ein Glas Honig als Zeichen der erfolgreichen Projektarbeit.

 

 

Zitat: Denis Rieger:

 


 

 

 

Herbst 2017

Bienen machen Schule

Veröffentlichung im gleichnamigen Handbuch

 

 

 

Immer mehr setzt sich in fachlichen und didaktischen Kreisen durch, dass sich mit Bienen ein beeindruckendes Spektrum an Bildungspotentialen entfalten lässt, dass fächerübergreifend weit            über den Bereich der Biologie hinausragt. Dies gilt in besonderem Maße für Projekte, da sie ideale alltagsbezogene Lernfelder für eine nachhaltige Entwicklung und Bildung ermöglichen. Bereits seit         sieben Jahren veranstaltet Mellifera e.V. hierzu nationale Fachtagungen mit dem bezeichnenden Titel „Bienen machen Schule“. Im Herbst dieses Jahres ist dazu das gleichnamige Handbuch erschienen.      Das Bienenprojekt der GLS ist auf 6 Seiten mit dem Titel „Vom Bienengarten zur Entwicklungshilfe“ vertreten.

 

                  Klick zur Bestellung

 


 

 

 

 

29.09.2017

Wir schwärmen für die GLS

Schulfest zum Jubiläumsjahr

 

 

 

 

Bei schönstem Wetter und in bester Laune feierte die Schulgemeinde der Gesamtschule-Schlebusch auf ihrem weitläufigen Außengelände ihr 30-jähriges Jubiläum.

 

Ob vor der Bühne mit dem bunten Programm oder aber an den unzähligen Ständen, überall war die Stimmung auf höchstem Niveau, genauso, wie es dem besonderen Anlass entsprach. 

 

Das Bienenprojekt organisierte direkt mehrere Aktionen: Am Aktionsstand starteten diverse Rallys zum Baumparcours, bei denen es viele tolle Preise zu gewinnen gab. Am Glücksrad entschied der Zufall darüber, ob man sich über ein Glas Honig aus der Schulimkerei, eine bienenfreundliche Pflanze oder ein Honigbonbon freuen konnte. Bei einer Führung in den Bienengarten der Schule zeigten Schüler der „AG Schulimkerei“ den staunenden Gästen an einem geöffneten Bienenvolk, wie selbstsicher sie mit der Zeit im Umgang mit ihren Bienen geworden sind.

  

Das Thema „Biene“ fand sich aber auch an weiteren Ständen: Man konnte sich sein Gesicht mit einem Bienenmotiv schminken lassen oder aber selbst eine eigene Biene auf eine Leinwand malen. Wer den Bienen konkret helfen wollte, der bekam die Gelegenheit, bienenfreundliche Krokusse im Schulgelände zu vergraben. Am Stand des Vereins „Horizontes“ erfuhren die Besucher wichtige Informationen zu den schulischen Entwicklungshilfeprojekten mit Bienen.




 

 

12.06.2017

Bienen und Bäume - Partner seit Urzeiten

Eröffnungsfeier des Baumparcours an der Balkantrasse

 

 

 

Am 12. Juni war es endlich soweit: Feierlich eröffneten die Teilnehmer des Bienenprojekts ihren 3.  Baumparcours innerhalb des Stadtgebietes von Leverkusen. Mit ihren Ansprachen waren sich Schulleiter Bruno Bermes, Oberbürgermeister Uwe Richrath, die Vorsitzende des Vereins der Balkantrasse Petra Haller und Kai Dehler von der Natur- und Umweltschutzakademie einig.                         Alle lobten sie das vorbildliche Engagement der Projektgruppe. Der große Einsatz aller Beteiligten habe sich mehr als gelohnt.  Die Balkantrasse sei um eine Attraktion reicher geworden.  

    

Lehrer, Eltern und Schüler hatten im Vorfeld mehr als 50 Bäume mit auffällig gestalteten Mobiles markiert, die in langer Vorarbeit von Technikschülern an der GLS erstellt worden sind .                                Außerdem wurden vom NaturGut und den Vereinsmitgliedern der Balkantrasse zwischen der Oberen Str. und der Stadtgrenze nach Burscheid vier große Stellwände mit ansprechenden Infotafeln montiert.            Damit ist es ab sofort jedem Besucher möglich,  schnell und einfach zu erfahren,  wie die Bäume heißen und wie wertvoll sie für die Bienen sind.                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Die Hoffnung aller Projektteilnehmer ist es letztendlich,  dass sich mit den gewonnenen Einsichten auch in der Öffentlichkeit eine zunehmende  Handlungbereitschaft ergibt, die den immer wichtiger                     werdenden Schutz der Bienen entscheidend vorantreibt.

                                                                                                                      

 Zitat: Dr. Gerald Völker

 Verein der Freunde und Förderer der Balkantrasse Leverkusen e.V.

 

"Das von Herrn Glüsenkamp, seinen Schülern und deren Eltern so engagiert vorangetriebene Projekt des Bienenbaumparcours bereichert augenfällig die Balkantrasse. 

Unser Verein freut sich ebenso über die Pflanzung eines Bienenbaums und einer Winterlinde als besonders geeignete Bäume für Bienen.  Außerdem begrüßen wir die Pflanzung weiterer Bäume.

 

 

                           Klick zum Presseartikel

 


 

 

2.05.2017

Schule der Zukunft

Netzwerktreffen im Bienengarten

  

 

Zu Beginn des Schuljahres führte die erfolgreiche Projekt-

arbeit dazu, dass sich die Gesamtschule-Schlebusch mit

überzeugendem Mehrheitsbeschluss entschieden hat, 

an der Landeskampagne"Schule der Zukunft"  teilzunehmen. 

Mit dem Bewerbungstitel "Mit Bienen Lebensgrundlagen sichern,

lokal und in anderen Ländern" sollen die bereits bestehenden

inner- und außerschulischen Verknüpfungen noch stärker

ausgebaut werden.

In diesem Sinne optimiert der Beitritt in das Leverkusener

Netzwerk "Artenvielfalt im Umfeld von Kindergarten und

Schule" die Kontakte zu anderen Bildungseinrichtungen

in entscheidender Weise. So fand das 3. Netzwerktreffen

folgerichtig im Bienengarten der Gesamtschule statt, um                                                                                   den Teilnehmern vor Ort die Möglichleiten aufzuzeigen, 

welche Potentiale das Thema Bienen entfalten kann,

um bei Kindern aller Altersgruppen eine Bildung für eine

nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.

 

Zitat: Sandra Holtkötter

Netzwerkmitglied - Grundschule Leverkusen-Hitdorf

 

"Mir ist es sehr wichtig, Kinder und Jugendliche für das Thema

"Nachhaltigkeit" zu sensibilisieren. Der Bienengarten ist in vielerlei

Hinsicht ein sehr wertvoller Ort, nicht nur unter dem Aspekt

'Bildung für nachhaltige Entwicklung."

 

 

 


 

 

3.04.2017

Verbündeter Einsatz für den Bienenschutz

Projekttag NaturGut Ophoven

 

 

Längst ist es zur Tradition geworden, dass die Projekt-

teilnehmer ihren lokalen Bienenschutz auch auf dem

Gelände des Kooperationspartners NaturGut Ophoven

vorantreiben.

In vielen Arbeitsgruppen und mit starker Unterstützung von

Eltern, Paten und Mitarbeitern des NaturGuts

wurden nicht nur wichtige Vorbereitungen für die Teilnahme

am Schlebuscher Kindertag im Mai und die Einweihung des

dritten Leverkusener Baumparcours im Juni getroffen.

Für den Wildbienenschutz  haben die Teilnehmer auch

damit begonnen eine Trockenmauer zu bauen. 

Als Baumaterialen kamen zu den Natursteinen noch 

jede Menge Sand und Lehm dazu, denn dies ist ganz

besonders wichtig, um den bedrohten Arten zu helfen. 

 

 

Zitat: Herr Czekal (Elternvertreter)

"Es war schön zu sehen, mit welchem Eifer junge Menschen

an die Sache herangegangen waren und einmal Bienenschutz

praktisch erleben konnten. Vielen Dank für diese Erfahrung."

                                 

                                              Klick zum Presseartikel

 

 


 

 

 

 

13.12.2016

Projektarbeit bereichert Städtepartnerschaft  

Foyer der GLS: Festveranstaltung/Präsentation

 

 

Seit mittlerweile 30 Jahren pflegt die Stadt Leverkusen

ihre Beziehungen zur Stadt Chinandega in Nicaragua.

Unzählige Hilfsprojekte sind entstanden. Maßgebelichen

Anteil daran hat besonders die Eine-Welt-Initiative

der Gesamtschule-Schlebusch mit ihrem gemeinnützigen

Verein "Horizontes".  Wie durch die Kooperation

mit dem Bienenprojekt neue Wege in der Entwicklungshilfe

eröffnet wurden, dies präsentierten die Schülerinnen und

Schüler bei der feierlichen Festveranstaltung den zahlreichen

Gästen in gewohnt eindrucksvoller Weise. 

 

 

Zitat: Sabine Schiek (Horizontes e.V.)

"Wir sind froh, dass wir seit 30 Jahren Städtepartnerschaft

nun auch durch die Zusammenarbeit mit dem Bienenprojekt

die Lebenssituation einiger Kleinbauern verbessern und

gleichzeitig den Umweltschutz fördern können."

 

 

 


 

 

24.10.2016

Mit Bienen volle Erntekörbe

 Aktionstag: Fussgängerzone Leverkusen-Schlebusch

 

 

 

Wie im vergangenen Jahr gab es aus guten Gründen

erneut eine gemeinsame Aktion mit dem schulischen

Streuobstwiesenprojekt . Denn ohne die wichtigen

Bestäubungsleistungen der Wild- und Honigbienen

würde es kaum etwas zu ernten geben.

Öffentlichkeitswirksam verteilten die Schülerinnen und

Schüler selbstgepflückte Äpfel von Leverkusener Streuobst-

wiesen und brachten somit ihren Dank gegenüber den Bienen

zum Ausdruck.  Außerdem wurde - schon fast traditionell -

eigener Honig aus der kleinen Schulimkerei zum Verkauf

angeboten.

Als besonderen Gast begrüßten die Projektteilnehmer

Herrn Dehler von der NUA, um ihm zu demonstrieren,

wie es ihnen gelingt, Werbung für Nachhaltigkeit zu machen.

 

                                                mehr: datei zum download anbieten

 

 Zitat: Kai Dehler (NUA)

"An der Gesamtschule-Schlebusch wid nicht nur

über die Bildung für nachhaltige Entwicklung gesprochen,

sie wird dort gelebt. Macht weiter so! Ich komme euch gerne

wieder besuchen!"

 

 

 


10.09.2016 

Bienen für eine Welt

Benefizveranstaltung auf dem NaturGut

 

 

 

 Unter dem Motto "Bienen für eine Welt" organisierte das

 Projektteam erstmals eine eigene Großveranstaltung auf dem

Gelände des Kooperationspartners NaturGut Ophoven.

Im Angebot waren zahlreiche Workshops und Bühnen-

auftritte.  Ziel der gesamten  Benefizaktion war es,

das 2014 ins Leben gerufene Hilfsprojekt für Burkina Faso

finanziell  so weiter zu unterstützen, dass die begonnenen

imkerlichen Ausbildungen erfolgreich weitergeführt werden

können.

In den bis auf den letzten Platz gefüllten Seminarräumen

des Umweltzentrums wurde das Publikum zum Auftakt

schnell und musikalisch perfekt gemeinsam vom

afrikanischen Koordinator, Alfred Ouoba, und den neuen

Projektteinehmern  auf das Thema eingestimmt.

Mit eindrucksvollen Fotos demonstrierte der Koordinator,

den bisherigen Projektverlauf und erläuterte, wie es in

Afrika gelingen kann, mit Bienenerzeugnissen die Armut

zu bekämpfen.

Mit Stolz und Freude überreichten die Projektsprecher

Anna und Benno  einen Scheck in Höhe von 2.600 Euro.

Er wurde zur Hälfte vom Kooperationspartner Horizontes

mitfinanziert.

Zum Abschluss des Aktionstages gab es dann das lang

ersehnte Benefizkonzert der Band "23th of November" .

Stimmungsvoll und mit großer Begeisterung  endete

so die bisher größte Aktion in der mittlerweile achtjährigen

Projektgeschichte.  Die Auszählung der in Hüten gesammelten

Spenden erbrachte eine stolze Summe von  725 Euro.

 

Zitat: Jorick Siebers (6g):

 "Toll, was Alfred so drauf hat! Nach dem Trommeln habe ich mich

sehr gut gefühlt, weil ich gerne für einen guten Zweck mitmache."

 

 


 

20.07.2016

Bienentod in Nicaragua

Pestizidvergiftung erfordert zweiten Anlauf

 


Im Herbst letzten Jahres war die Freude noch sehr groß,

als wir stolz über unsere Erfolge in Nicaragua berichten konnten.

2013 hatten wir dort unsere erste Hilfsinitiative mit Bienen gestartet.

Mehr als geschockt waren wir einige Monate später, als uns die

Nachricht erreichte, dass sämtliche Bienen durch den Einsatz

von Pestiziden vernichtet wurden und die imkerliche Ausbildung

der Kleinbäuerin, Antonia Najeraz, so ein dramatisches Ende

nehmen musste. Ihren Angaben zufolge rückten die Zuckerrohrplantagen

ganz nah an ihr Grundstück heran. Kurz nachdem im September 2015

mit dem Flugzeug große Pestizidmengen versprüht wurden,

entdeckte sie die toten Bienen.

Höchst bedauerlich sind die Ereignisse auch für die Koordinatorin

Maribel Espinoza. Sie wünscht sich aber, dass mit dem Kleinbauern

Aguilar ein zweiter Ausbildungsversuch gestartet werden soll.

Da der Standort keinen negativen Auswirkungen der Agrarchemie

ausgesetzt ist, stehen dem Vorhaben keine Bedenken gegenüber.

Wir hoffen nun, dass diesmal alles gut verläuft.

 

Zitat: Antonia Najeraz (Kleinbäuerin)

"Die Zuckerfirma ist eine Krake."

 


 

11.04.2016

Weidenbiene entdeckt

Entdeckung am Rande

 

 

Vor weniger als einem Monat haben wir auf dem

NaturGut eine Salweide gepflanzt. Da passte es jetzt

gut, dass wir auf unserem Schulgelände direkt neben

einer mächtigen Salweide eine Nestansammlung

einer Wildbiene entdeckt haben, für die Weidenpollen

noch weit mehr ist als "nur" eine Starthilfe in den

Frühling.  Die wissenschaftlich benannte Art

"Colletes cunicularius" ist so stark spezialisiert,

dass für sie ein Leben ohne Weiden nicht

funktionieren würde.  Zu Recht gab man ihr

deshalb auch den Namen "Weiden -Seidenbiene". 

Da sich die Nester im sandigen Spielbereich des

Schulgeländes befinden, haben wir uns entschlossen,

einen kleinen Bereich für einige Monate abzusperren.

 

 

 


 

15.03.2016

Starthilfen für Bienen

Projekttag

 

Wie in den Vorjahren hatten wir uns für den Projekt-

tag auf dem NaturGut Ophoven wieder einmal viel

vorgenommen. Im Mittelpunkt standen diesmal

zwei Baumpflanzungen, da sich Bienenschutz so

einfach und effektiv  verwirklichen lässt.

Für das NaturGut wählten wir eine männliche

Salweide aus.  Bereits Ende März garantiert

der Baum mit seinem wertvollen Angebot an Nektar

und Pollen sowohl Wild- als auch Honigbienen

einen idealen Start in eine neue Saison.

Ganz besonders freute es uns, dass wir mit Zu-

stimmung der Stadt und der "Freunde und Förderer

der Balkantrasse Leverkusen e.V." auch für den

benachbarten  Rad- Wanderweg  "Balkantrasse"

aktiv werden konnten. Wir spendeten einen

Bienenbaum, den wir drei Jahre lang in unserem

Schulgarten groß gezogen hatten.  Mit derBaum-

pflanzung im Bereich der Oberen Straße wollen

wir langfristig auch die Lebensbedingungen der

Bienen im Spätsommer verbessern. Auch das

ist wichtig, denn nur so können ausreichend

Jungbienen für das nächste Frühjahr aufgezogen

werden.  Das Bienenvolk kann gestärkt in den

Winter gehen. 

 

                                                       mehr:      datei zum download anbieten
 

Zitat: Cille Körner

(Geländekoordinatorin NaturGut)

 

"Es freut mich, dass nicht nur unser Gelände, sondern

auch die Umgebung wie die Balkantrasse bienenfreundlich

gestatet wird."

 


  

 

26.10.2015

Erfolgsmeldungen aus Nicaragua

 Multimedialer Infoabend 

 

 

Als wir vor einem Jahr die Nachricht erhielten,

dass unsere  gut angelaufene Hilfsmaßnahme

für die Familie Najeraz in Chinandega/Nicaragua

ins Stocken geraten sei, reagierten wir sofort:

Mit den zur selben Zeit vor Ort aktiven Entwicklungshelfern

unseres Kooperationspartners Horizontes, Kim Klein und

Johanna Kirschke-Biller, ergaben sich ideale Bedingungen,

um die imkerliche Ausbildung der Kleinbäuerin sehr schnell

wieder in die alte Erfolgsspur zurück zu bringen.

Und wie das geschah, dies präsentierten die beiden nun im

Oktober,  wenige Monate nach Beendigung ihres Jahrespraktikums

einer breiten Öffentlichkeit in der Aula der GLS.

Fazit: Entwicklungshilfe läßt sich sehr wohl mit sogenannten

"Killerbienen" verwirklichen und dies sogar als Schulprojekt.

Mit ihrer Dokumentation einschließlich eines bei Youtube

veröffentlichten Clips wurde unser erster Infoabend ein voller Erfolg.

 

 

 

                         mehr:  youtube-video einfügen      Hompage GLS  datei zum download anbieten 

  


                                                    

17.09.2015

 Ohne Bienen keine Früchte


 Unser Aktionstag in der Fußgängerzone

 

Mit einer ausgefallenen Aktion hat das Projektteam

auch beim diesjährigen Aktionstag auf die Bedeutung

der Bienen aufmerksam gemacht. Denn ohne ihre

Bestäubungsleistung wäre selbst die Nahrungsversorgung

für uns Menschen erheblich eingeschränkt.

Nach Angaben von Prof. Tautz werden immerhin

90% aller Obstblüten von Bienen bestäubt.

Im Vorfeld der Projektinitiative hatte die Schülergruppe

um den Biologielehrer Bernd Nafe fleißig wie die

Bienen Körbe voller Äpfel von Leverkusener

Streuobstwiesen gepfückt.

Möglich wurde dies durch die gute Kooperation mit

der örtlichen NABU- Naturschutzstation.

Am Aktionstag selber verteilten die Schüler so

und quasi mit verlängertem Arm hunderte von Äpfeln

als Geschenke von den Bienen an die Besucher

der Fußgängerzone.  Für kleine Kinder gab es dann

sogar noch eine extra Überrschung:  Sie erfreuten

sich noch zusätzlich an einem Fruchtbonbon.

 

 

                                                           mehr  datei zum download anbieten 


 

23.07.2015

Wiederholte Rekordernte

Honigernte in den Sommerferien

 

Die Enttäuschung darüber, dass im Frühjahr

eines der beiden Völkern der kleinen

Schulimkerei sehr geschwächt ins neue Jahr

startete, ist ebenso längst vergessen,

wie die daraus resultierende Sorge, in diesem

Jahr nur wenig Honig zu ernten.

Mit der zweiten Schleuderung in den Sommerferien

steht es nun fest: Der Jahresbertrag des gut

ausgewinterten Volkes beläuft sich auf satte

50kg und übersteigt damit sogar die Rekordernte

aus dem Jahr 2011 um 8 kg.

Wie in den Vorjahren soll der sogenannte

Nachhaltigkeitshonig  im September an

unserem Aktionstag in der Schlebuscher

Fussgängerzone zu einem Preis von 5Euro

pro Glas zum Verkauf angeboten werden.

Der Erlös geht wie immer in die eigenen

Entwicklumngshilfeprojekte.

 

Zitat: Benno Bartel 6c

" Ich bin froh, dass ich rechzeitig aus meinem

Familienurlaub zurück gekehrt bin. So konnte auch

ich beim Schleudern dabei sein."

 



14.06.2015

Premiere bestanden

NaturGutsommer 

 

Öffentlichkeitsarbeit ist ein wesentlicher

Bestandteil unserer Projektarbeit.

Den nötigen Mut dazu aufzubringen,

um auch fremde Leute direkt oder aber von

einer Bühne aus anzusprechen,

das ist für die älteren und erfahrenen

Projektschüler mit zunehmender Teilnahme

am Projekt längst zu einer Selbstverständlichkeit

geworden. Dies soll natürlich jetzt auch für die

jüngeren Nachfolger so werden.


Im vergangenen Schuljahr standen ihnen noch

die erfahrenen Zehntklässler mit Rat und Tat

zur Seite. So halfen sie im März während des

Projekttages bei der praktischen Artenschutzarbeit

und direkt zwei Monate später beim Schlebuscher

Kindertag bei der Öffentlichkeitsarbeit in der

Fusgängerzone. Wie selbständig und selbstbewußt

das verjüngte Team nun auch ohne ihre Paten die

Arbeit nach außen trägt, dies konnte man während

des Sommerfestes auf dem NaturGut bestaunen:

Der erste Bühnenauftritt war ein voller Erfolg.

 

Zitat: Noel Grundmann 6c

"Es war ein tolles Gefühl auf der Bühne zu stehen."


 

09.05.2015

Baumparcours wiedereröffnet

Werkeltag an der GLS

 

Die Freude darüber, dass es nun endlich

auch in Leverkusen auf dem Gelände unserer

Gesamtschule-Schlebusch einen Baumlehrpfad

gibt, sollte nicht lange anhalten.

Bereits kurze Zeit nach der feierlichen Eröffnung

mussten wir nach den Herbstferien 2013 leider

feststellen, dass viele Tafeln entwendet oder

zerstört worden waren.

Der Vorsatz, mit einer verbesserten, weniger

anfälligen Variante nochmals an den Start zu

gehen, wurde schnell gefasst. Doch bis letztendlich

alles so weit in die Tat umgesetzt werden konnte,

sollte mehr als ein Jahr vergehen. Doch nun war es

endlich soweit. Am traditionellen Werkeltag der GLS

brachten Eltern, Lehrer und Schüler in einer

Gemeinschaftsaktion die letzten Tafeln an.

Und so können nun ab sofort wieder Schüler wie

Besucher in die Geheimnisse von einheimischen

und exotischen Bäumen eintauchen. Mit dem Baum

vor Augen erfahren sie alle wichtigen Erkennungsmerkmale

der Gehölze und deren Bedeutung für Mensch und Natur.

Den Bienenwert verkündet eine Biene mit Sternchen.

Abgerundet wird die Baumbegegnung auf digitale Weise:

Die gestellten Rätsel lassen sich mit einem Smartphone

schnell über das Einscannen von QR-Codes lösen.

Eine Blätterrallye zum Herunterladen findet sich auf

unserer Homepage.

                                             mehr:      datei zum download anbieten

 

Zitat: Eva Lux:

(Bürgermeisterin der Stadt Leverkusen)

 "Ich hoffe, dass Leverkusen durch den Parcours

etwas lehrreicher und grüner wird!"

 

 


 


30.04.2015

Auch mit Wildbienen in die Zukunft

Artenschutzmaßnahme in der Neuen Bahnstadt Opladen

 

 

Unser Einsatz für Bienen beschränkt sich nicht allein

auf die Honigbiene. Schließlich gibt es in Deutschland

mehr als 500 verschiedene Wildbienenarten.

Wir wollen sie alle schützen.

Mit der Neuen Bahnstadt Opladen haben wir seit einem

Jahr einen weiteren lokalen Kooperationspartner gefunden,

der es uns ermöglicht, wichtige Ziele auch praktisch umzusetzen.

Bereits im vergangenen Jahr pflanzten wir in der grünen

Mitte des neuen Stadtviertels einen Bienenbaum.

Dies ist im Spätsommer gerade für nahrungssuchende

Honigbienen sehr wichtig, damit sie gestärkt in den Winter

gehen können. Nun war es an der Zeit, auch den bedrohten

Wildbienen etwas Gutes zu tun. Sie leiden besonders

unter dem Mangel an Wildpflanzen und Nistplätzen.

Deswegen wurde es zu unserem Ziel, im öffentlichen Raum der

Neuen Bahnstadt ein deutliches Zeichen zu setzen:

Von weitem sichtbar und den Bedürfnissen vieler Arten

angepasst  integrierten Technikschüler insgesamt

acht große Wildbienenhäuser in eine Lärmschutzwand, die

das Kulturausbesserungswerk von der Bahnstadt trennt.

An den Grund der Mauer und somit in den Vorgärten

der Bienenhäuser pflanzten wir futterspendenden Wildrosen.

                                                               mehr datei zum download anbieten


Zitat Vera Rottes:

(Geschäftsführerin NBO) 

„Ich freue mich darüber, dass es am 9. Mai beim Tag der

Städtebauförderung auf dem Gelände der Neuen Bahnstadt

Opladen zahlreiche durchweg positive Rückmeldungen und

Reaktionen zum Bienenprojekt gab.“

 


 

 

10.04.2015

Erfolgsmeldungen aus Afrika

Erste Dokumentationsberichte

  

  

Im Sommer 2014 war es endlich soweit.

Nach langer Vorarbeit stellten wir das nötige

Startkapital für unser Bienenprojekt in Burkina Faso bereit.

Jetzt war unser Koordinator Alfred Ouoba an der Reihe.

Er sollte dafür sorgen, dass unsere Hilfsidee auch

praktisch umgesetzt wird.  Bereits wenige Monate

später erreichte uns seine erste kleine Fotodokumentation:

Die kompetente Einweisung der sechs Frauen in der Haltung

afrikanischer Bienen durch den Imker Jontan Gayere

hatte begonnen. Aus Kostengründen und anders als

ursprünglich geplant, hatte der Fachmann als

Bienenwohnungen nicht die bei uns üblichen Magazine,

sondern sogenannte „Top-Bar-Hive“ Kästen ausgewählt,

die seit vielen Jahrzehnten erfogreich für die Entwicklungshilfe

in Afrika eingesetzt werden.  Nachdem insgesamt 12 dieser

Kästen fertiggestellt waren,  konnten sie von den Frauen im

Dezember in der Nähe ihres Dorfes Tchuambuadu, 35 km

entfernt von Fada aufgestellt werden. Da die Gegend

ein idealer Lebensraum für Bienen ist,  erfüllten sich mit

dem Einzug der ersten Schwärme auch sehr bald alle

Hoffnungen, die sich die Frauen vor Ort  gemacht hatten.

Im gleichen Maße erfreute dies auch uns hier im entfernten

Deutschland und  mit großer Spannung erwarten wir 

die nächste Dokumentation.

 

 Zitat Alfred Ouoba:

(Koordinator):

 „Die Frauen freuen sich riesig über die Chance, die

ihnen geboten wird. Sie sagen sich: Ahh, ich bin dran.

Ich bekomme eine Chance. Es ist für die Frauen,

als ob sie eine goldene Tafel bekämen."

 

 


 

 

26.03,2015

Patenschaften fördern Kompetenzerwerb

Projekttag auf dem NaturGut

 

 

Bereits zu Schuljahresbeginn hat sich der

neue Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften aus

dem 6. Jahrgang einstimmig dazu entschlossen,

das Bienenprojekt weiter zu führen.  Damit geht

die erfogreiche Arbeit mit der 5. Schülergeneration

mittlerweile ins achte Jahr. Erstmalig erfahren 

die Neulinge eine optimale Einarbeitung durch

Patenschaften mit den noch bis zum Sommer

aktiven Zehntklässlern. Wenn diese dann im

Juni die Schule verlassen oder in die Oberstufe

wechseln, können sie mit Stolz auf ihre eigene

Projektarbeit zurückblicken und zudem sicher

sein, dass es auch erfolgreich weiter geht.

Denn an Einsatz machen es die Neulinge ihren

älteren Vorbildern gleich. Deutlich zu spüren war

dies für alle am diesjährigen Projekttag auf dem

NaturGut Ophoven. Mit bienenfleißigen Paten-

Partnerarbeiten wurde der dortige Bienengarten

erweitert, der Trachpflanzenkalender gepflegt,

Bäume markiert und wichtige Vorarbeit für den

Aktionsstand des Schlebuscher Kindertages am

9.Mai geleistet.

 

 Zitat Dr. Hans-Martin Kochaneck:

(Leiter NaturGut Ophoven)

 "Ich bin sehr froh und dankbar, dass sich seit vielen

Jahren immer wieder Projektschüler der Gesamtschule-

Schlebusch  in so vorbildlicher Art und Weise um

den tollen Bienengarten auf dem NaturGut Ophoven kümmern"


 


  

24.02.2015

Folgefinanzierung für unsere erste Hilfsinitiative

Nicaraguaabend an der GLS

 

 

In der Nähe von Chinandega/ Nicaragua lebt der

Kleinbauer Najeraz. Die Erträge, die er mit seiner

Familie aus der einfachen Landwirtschaft erzielt,

sind nur sehr klein. Deswegen starteten wir 2013

zusammen mit der Eine Welt Initiative „Horizontes“

unser erstes imkerliches Hilfsprojekt. Wir spendeten

500 Euro und sorgten zunächst dafür, dass die

Familie zwei Bienenvölker und eine Erstaustattung

erhielt. Gleichzeitig setzte eine fachliche Ausbildung ein.

Und der erste große Erfolg ließ nicht lange auf sich

warten. Im Folgejahr konnte die Familie mehr als 30 kg

Honig ernten. Die jüngste Entwicklung unseres

Hilfprojekts erfahren wir seit einigen Monaten von

unserem ehemaligen Abiturienten unserer Schule,

Kim Klein, der in Chinandega zurzeit sein Jahrespraktikum

absolviert. Er betreut auch das Bienenprojekt.

Völlig überrascht hat uns seine Nachricht,  dass die

Ausbildung seit einiger Zeit ins Stocken geraten ist.

So zögerten wir nicht lange damit, um die sofortige

Folgefinanzierung zu veranlassen.  Auf dem

Nicaraguaabend der Schule überreichten wir unserem

Koorerationspartner Horizontes 200 Euro, damit die

bienenkundliche Ausbildung in Nicaragua erfolgreich

fortgesetzt werden kann.

 

 Zitat der Kleinbäuerin:

" Ich brauche noch mehr Hilfe, um den Umgang mit den Bienen zu lernen."

Hinweis:

Nicht der Kleinbauer, sondern seine Frau lässt sich in der Haltung der

zu unrecht bezeichneten "Killerbienen" ausbilden!

 

 


 

 

24.01.2015

Neues Bienenprodukt im Angebot

Tag der offenen Tür an der GLS  

 

Honig unserer Schulimkerei konnten wir diesmal leider  

nicht anbieten. Der war längst ausverkauft.

Dafür wanderten aber unzählige Königskerzen, 

die wir im Bienengarten getopft hatten,                           

gegen Spenden in die Hände vieler Besucher.

Auch zwei von unseren Bienenbäumen, die wir

seit einem Jahr  kultivieren, fanden an diesem

Tag ihren Weg in die Gärten Leverkusens.

Mittlerweile ebenso bewährt hat sich der Verkauf

von Nisthölzern für Wildbienen, die Technikschüler

fortlaufend  für unser Projekt konstruieren.

Ganz besonders gespannt aber waren wir, wie sich

unser neues Bienenprodukt verkaufen lassen würde:

Das aus der Schulimkerei gewonnene Bienenwachs

verarbeiteten die Teilnehmer der AG "Chemie entdecken"

zu einem idealen Holzschutzmittel und füllten

es in Gläser ab. Und auch hier sollten sich alle

Hoffnungen erfüllen: Alle Gläser wurden verkauft.

 

Rebecca Winter 6a:

"Weil es mir am Stand so viel Spaß gemacht hat,

war ich zwei Stunden länger dabei als geplant."

 

 

 

 


   

06.11.2014

Wir schlagen Wurzeln in der Neuen Bahnstadt

Bienenbaumpflanzung

 

Dass wir an der Grünflächengestaltung eines

städtebaulichen Großprojekts beteiligt werden,

das ist für uns alle eine ganz tolle und neue Erfahrung.

Unsere Empfehlung, dass wir auch in der Neuen

Bahnstadt Opladen mit der Pflanzung eines Bienenbaums   

wichtige öffentlichkeitswirksame Artenschutzarbeit

leisten können, stieß bei den verantwortlichen

Städteplanern sofort auf offene Ohren.

Kein Jahr musste verstreichen und schon wurde

die Maßnahme praktisch umgesetzt. 

Als Neulinge im Projekt ergab sich damit für Lena  

und Simon aus dem 6. Schuljahr die erste

große Gelegenheit in Sachen Nachhaltigkeit 

aktiv zu werden. Nach der Pflanzaktion   

staunten sie nicht schlecht, wie Tim und Jenny,  

projekterfahrene Schüler des 10. Jahrgangs, die  

Pressevertreter sachkundig vom Sinn der    

Maßnahme überzeugten.

                                                      mehr  youtube-video einfügen                        

 Lena Virnich 6a:  

 "Am Anfang ich sehr nervös. Aber Jenny und Tim  haben mir Mut  gemacht,

es später einmal genauso gut zu machen."                                                                                                                                                                                                            


   

01.11.2014                                                                                                                                                        Projektteilnehmer werden Autoren

Weitreichende Veröffentlichung

 

 

Unter dem Titel "Unsere Bienen helfen armen  

Familien" beschreiben Jenny Keil, Hanna Teicke  

und Tim Haufschidt die erfolgreiche Kooperation

unseres Projekts mit der nachhaltigen Imkerei    

an unserer Schule. Veröffentlicht wurde ihr      

doppelseitiger und reich bebilderter Gemeinschaftsbeitrag

in den überregional erscheinenden Fachzeitschriften      

"ADIZ", "Die Biene" und "Der Imkerfreund".  Für das

Titelbild wurde ein Foto ausgewählt, dass die  

Schüler in Aktion mit den Bienen des NaturGuts zeigt.                                                                                                               

                 mehr im Pressespiegel   datei zum download anbieten                                                                                                                                  

  Hanna Teicke  AG Schulimkerei:

"Ich bin stolz darauf, dass unser Schülerartikel

über das Bienenprojekt in einem so großen Journal

veröffentlicht wurde."


                                                                                                     
 

  


 02.10.2014

Auf dem Weg in eine nachhaltige Imkerei

 UNESCO Aktionstag 
 


 
Das war nun bereits unsere siebte Beteiligung
an den Aktionstagen der UNESCO.
Und wieder einmal können wir sehr zufrieden sein.
In der Fussgängrzone war es diesmal
unser erklärtes Ziel, Werbung für nachhaltig
geführte Imkereien zu machen. Und dies
aus gutem Grund. Denn mit der eigenen
Schulimkerei wollen wir seit drei Jahren mit
gutem Beispiel selbst voran gehen.
Wie im Vorjahr war unser Nachhaltigkeitshonig
schnell verkauft und auch die selbstgefertigten
Nisthilfen für Wildbienen fanden regen Absatz.
 
                                      mehr:  Datei zum Download anbieten
                                 
  Fabian Meyer 10f:

"Ich freue mich sehr darüber, dass wir erfolgreich sind,  
 obwohl es  doch auch schade ist, dass unser Honig immer
 so schnell ausverkauft ist."
  
  

 


 
29.06.2014
Zwei Schecks für Afrika

Bühnenauftritt NaturGutsommer

 

Endlich war es soweit. Mit Unterstützung
des Netzwerkes Leverkusener Schulen
hatten wir das Startkapital für unsere
Afrikahilfe zusammengetragen. Während
des Sommerfestes auf dem NaturGut Ophoven
haben wir es feierlich unserem Koordinator
Alfred Ouoba aus Burkina Faso überreicht.
Das gemeinsame Trommeln wurde für alle
zu einem unvergesslichen Top Act.
                       
                                        mehr:    youtube-video einfügen

  Jenny Keil 10f:

 "Das Trommeln hat so viel Spaß gemacht.
  Ich wollte gar nicht mehr aufhören."
  
 
 
 


 Blogeinträge
 Ab sofort dokumentieren wir unsere Arbeit
 als Blog mit Foto,Videoclip, Kurztext und Zitat.
 
 
 
 

 
 
 
 

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März 2014
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 NaturGut: Präsentation BFD
 
 Februar 2014
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 DBU Osnabrück: Aktionsstand Fachtagung
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 GLS: Filmpremiere: "Bienen für Nicaragua"